| |
<<
Vexierklang Hardenstein
Parcours with loudspeakers, performers, weir noise, forest and castle refections. 2011
6. - 8.5.2011 Castle Hardenstein, Herbede, Wittener Tage für neue Kammermusik, Wittener Festival for Contemporary Chamber Music
A sound installation and performance located at the ruins of the castle Hardenstein with over
30 small loudspeakers. Transformed voices and electronic sounds reflect from the walls of the ruins and from the forest. The sounds are derived from processed sounds based on the legend of Goldemar, an invisibe dwarf
who lived on the castle in the 14th century. All voices and sounds were made from interviews with Witteners and recordings at the location.
"...Kirsten Reese created this audio parcours, which is exquisitely sensuous, opens all senses and resonantes in the imagination for a long time..."
Jörn Florian Fuchs, DeutschlandRadio Fazit, 8.5.2011
> Video on VIMEO
Sound exerpts
>> Exerpt 1
(Anfang der insgesamt 28-minütigen Komposition) transformiertes Wehrrauschen - transformierte Wasserklänge, aus verschiedenen Richtungen aus den Burgfenstern klingend - metallische Klänge, von den Gemäuern reflektierend - Stimmklänge, bordunartig
>> Exerpt 2
helles Rauschen, säuselnd - transformierte Sprachlaute aus den Burgfenstern - elektronische, sich scheinbar kontinuierlich abwrts bewegende Klangwolken aus der Burg - Pfeifklänge, sich mit dem aus dem Wald klingenden Vogelgezwitscher verbindend (transformiertes Pfeifen der Chorsänger, denn Goldemar 'rief sein Zwergenvolk mit Pfiffen') - Rauschen, windartig - Übergang zu elektronischem Klang - hell klingende, transformierte Spielautomatenklänge (Goldemar vertrieb sich die Zeit auf der Burg mit Glücksspielen)
>> Exerpt 3
verfremdete, abstrahierte Spielautomatenklänge - Harfenmelodien, die aus mit Chorsängern aufgenommenen Stimmen abgeleitet sind - Stimmbordun - Solo-Harfe aus dem
obersten Fenster der Burg (über eine Tonhöhenerkennungssoftware abgeleitet aus der Sprachmelodie einer mit einem Wittener aufgenommenen Nacherzählung der
Goldemar Geschichte) - Übergang zu elektronischen Klängen - transformiertes Wehrrauschen (Ende der insgesamt 28-minütigen Komposition)
Fotos: Christian Dietz, Ingrid Schreiber
|
|