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Biografie
Kirsten Reese, Komponistin und Klangkünstlerin, komponiert und produziert Werke für elektronische Medien und Instrumente sowie intermediale und interaktive Installationen.
Eine hervorgehobene Rolle spielen bei ihren Arbeiten raum- und wahrnehmungsbezogene
sowie performative Aspekte.
Kirsten
Reese wurde 1968 in Kiel geboren und wuchs im Rheinland, in Hongkong und auf den Philippinen auf.
Sie studierte Flöte, elektronische Musik und Komposition in Berlin (Hochschule der Künste, Technische Universität)
und 1992/93 in New York.
Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. Berliner Kultursenat (2000, 2002),
Stiftung Kulturfonds (2001), Cité des Arts Paris (2005/2006), Dorothea-Erxleben-Programm HfMT Hannover (2007/08), Villa Aurora Los Angeles (2009).
Nominierung/Sonderpreis Deutscher Klangkunstpreis 2010.
Ihre Arbeiten wurden international in Ausstellungen und auf Festivals gezeigt, u.a. Donaueschinger Musiktage 2006, Festival Identifixatie Amsterdam 2006,
MIBEM Festival Melbourne 2008, Borealis Festival Bergen 2009, Festival Rümlingen 2007 und 2010, Wittener Tage für Neue Kammermusik 2011.
Als Flötistin trat Kirsten Reese mit Kammerensembles und als Solistin auf, war beteiligt
an Film- und Rundfunkaufnahmen und initiierte Uraufführungen von Auftragswerken. Als Autorin schrieb sie
Radiosendungen und Features und publizierte in Fachzeitschriften und Lexika.
2002 - 2007 forschte und lehrte sie
an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zu den Themen zeitgenössische Musik, Gender und
Internet/Neue Medien. Seit 2005 unterrichtet sie an der Universität der
Künste Berlin in den Bereichen intermediale Komposition und Landschaftsklangkunst. 2007 - 2009 war sie dort
Gastprofessorin für künstlerische Transformationsprozesse. 2011 war sie Dozentin im Studiengang Musik und Medienkunst an der Hochschule der Künste Bern.
Kirsten Reese arbeitet an einem Forschungsprojekt zu Land Sound Art. 2010 erschien im Wolke Verlag der Katalog Medien Klang Konstellationen.
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